Saturday, December 16, 2006

Tennis und Tropfsteine

Eine weitere Woche liegt hinter mir. Bald ist Weihnachten. Davon merkt man hier allerdings nicht viel, denn die Israelis feiern das nicht. Dafuer feiern sie diese Woche Channuka. "Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten juedischen Tempels in Jerusalem im juedischen Jahr 3597 nach dem erfolgreichen Makkabaeeraufstand der Juden Palaestinas gegen hellinisierte Judenund makedonische Syrer, wie er im Ersten Buch der Makkabaeer und auch im Talmud überliefert ist. Die Makkabaeer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreichs ueber Judaea, beseitigten den im juedischen Tempel errichteten heidnischen Altar und fuehrten den juedischen Tempeldienst wieder ein.
Laut der Ueberlieferung fand sich Oel fuer nur einen Tag; durch ein Wunder hat das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Oel hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Arme des Chanukka-Leuchter. Jeden Tag wird eine Kerze mehr angezündet, bis am Ende alle acht Kerzen leuchten." (sagt Wikipedia ueber das Fest)

Seitdem die Haelfte meiner Zeit hier vorbei ist, scheint die Zeit nur so zu vorbei zu fliegen, obwohl der Alltag in Yad Hashmona nach 3 Moanten auch nicht mehr der spannendste ist. Doch wir kaempfen entschlossen gegen die Langeweile und versuchen die freien Tage mit sinnvollen Aktivitaeten zu fuellen. So haben Mirjam und ich uns am Donnerstag nach Neve Ilan aufgemacht, um Tennis zu spielen, denn wir haben heraus gefunden, dass wir das dort ganz umsonst tun duerfen. So eine Gelegenheit muss ja genutzt werden, auch wenn wir beide diese Sportart nicht gerade meisterlich beherrschen. Trotzdem hatten wir eine Menge Spass. Das Coolste waren uebrigens die Tennisschlaeger, die ihrem Design nach mindestens 50 Jahre alt waren, aber mein Herz fuer alte Dinge hoeher schlagen liessen.

Danach sind ein paar von uns Volontaeren ganz spontan in einen Naturpark ca. 40km von hier gefahren und haben uns dort eine riesige Tropfsteinhoehle angeschaut. Es war echt beeindruckend, was fuer grosse und schoene Tropfsteine in allen Groessen und Formen man dort sehen konnte. Sachen, bei denen ich mir denke, wir leben schon in einer echt schoenen Welt.

Hier zu sehen die Housekeepingcrew, wie wir bei "Elvis", einem Schnellimbis direkt vor der Tuer, wo es uebrigens einen Plastikweihnachtsbaum gibt, was in Israel eine Seltenheit ist, von unserem Trinkgeld Eisessen gehen.

1 Comments:

At 5:29 PM, Anonymous Anonymous said...

Hallo, hier flo (klassenkamerad in Borken gewesen)

welch Zufall, du scheinst den Felix Kramer zu kennen, sonst wärst du nicht bei seinem Blog unter "friends" eingeteilt (so bin ich übrigens hier gelandet).
Warst ja auch bei ihm im Jahgrang in Fritzlar.

Und was machst du nun in Israel? Ist ja nicht grad um die Ecke. FSJ? Oder einfach nur lange Urlaub?

 

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